Sonntag, 23. September 2012

Blog erinnert an Fliegerheldin Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg

Grab von Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg - Foto: Heiko Peter Melle

München / Wiesbaden / Albstadt (fliegerinnen) - Mit einer außergewöhnlichen Persönlichkeit ihrer Zeit befasst sich das Weblog „Sturzflüge für Deutschland – Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg“. Es ist unter der Adresse http://sturzfluege-fuer-deutschland.blogspot.com im Internet zu finden. „Sturzflüge für Deutschland“ heißt eine Kurzbiografie über Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg (1903-1945) der Autoren Ernst Probst aus Wiesbaden und Heiko Peter Melle aus Albstadt. Die fliegende Gräfin tat sich in den 1930-er und 1940-er Jahren als Entwicklungsingenieurin und Testpilotin hervor. Zu ihren besonderen Leistungen gehören mehr als 2.500 Sturzflüge mit Sturzkampfflugzeugen.

Die mutige Pilotin litt unter einem ungeheuren Gewissenskonflikt. Einerseits war sie wegen ihres jüdischen Vaters und wegen ihrer Verwandtschaft mit ihrem Schwager Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der das missglückte Attentat auf den Diktator Adolf Hitler verübt hatte, keine Anhängerin der Nationalsozialisten. Vermutlich war sie neueren Erkenntnissen zufolge sogar in die Attentatspläne eingeweiht. Andererseits tat sie alles, um die kämpfenden Verbände zu unterstützen. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie bei einem Flug mit ihrer unbewaffneten Maschine zu ihrem inhaftierten Ehemann von einem amerikanischen Jagdflugzeug abgeschossen und starb im Alter von nur 42 Jahren.

Bestellung des Taschenbuches „Sturzflüge für Deutschland“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/199120/sturzfluege-fuer-deutschland

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Zum Stichwort berühmte Flugpioniere fallen einem sofort die Namen von Otto Lilienthal und Charles Lindbergh ein. Doch es waren nicht nur Männer, die – teilweise von Neugier und Abenteuerlust getrieben – Luftfahrtgeschichte schrieben. Außer ihnen haben sich erstaunlich viele Frauen als „Königinnen der Lüfte“, hervorgetan.

Es waren mutige Männer und Frauen, die sich auf ein bis dahin unbekanntes Terrain wagten und mit ihren Leistungen dazu beitrugen, dass sich der Menschheits-Traum vom Fliegen bis hin zur Eroberung des Weltalls erfüllen konnte. In der öffentlichen Wahrnehmung aber stehen vor allem die Männer als Pioniere, die – wie Juri Gagarin oder Neil Armstrong – mit ihren Taten Meilensteine setzten. Die Leistungen vieler wagemutiger Frauen auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrt werden dagegen nur am Rande wahrgenommen.

Dass jene Himmelsstürmerinnen nicht in Vergessenheit geraten, ist auch das Verdienst des Wiesbadener Journalisten Ernst Probst. In zahlreichen Taschenbüchern und Broschüren zeichnet der Autor das Leben vieler Heldinnen der Lüfte in Wort und Bild nach. Das Blog http://fliegerinnen.blogspot.com gibt ihm und all jenen mutigen Frauen eine Plattform.

Für interessierte Leser/innen soll nachfolgend auf einige Werke aus der Feder von Ernst Probst zu diesem Thema hingewiesen werden, die allesamt bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) http://www.grin.com erschienen sind:

Königinnen der Lüfte von A bis Z Das sehr umfangreiche Werk stellt auf rund 700 Seiten mehr als 200 Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen vor und vermittelt umfassend nicht nur Fakten und Stationen aus dem Lebensweg der Himmelsstürmerinnen, sondern würzt das Buch – sehr zum Vergnügen seiner Leser – mit kuriosen Begebenheiten und Anekdoten. Königinnen der Lüfte in Deutschland
Das Taschenbuch setzt den Fokus auf deutsche Eroberinnen des Himmels. So werden in dem Werk berühmte Luftpionierinnen wie Elly Beinhorn, Käthe Paulus, Thea Rasche, Hanna Reitsch, Christl-Marie Schultes, Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg und Beate Uhse, geborene Köstlin, auf sehr lesenswerte Weise vorgestellt.

Königinnen der Lüfte in Frankreich
Das Taschenbuch porträtiert zahlreiche französische Himmelsstürmerinnen. So unter anderem Maryse Bastié, die als Fliegerin acht Weltrekorde brach, sowie Elise Garnerin, die als ,,Venus im Ballon" für Aufsehen sorgte. Zusätzlich liefert das Buch in einem umfangreichen Kapitel interessante Daten und Fakten zu den "Königinnen der Lüfte" aus aller Welt.

Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland
In diesem Buch lässt der Autor den Leser an spektakulären Erfolgen und tragischen Unglücksfällen mutiger Fliegerinnen aus Übersee und England teilhaben. So unter anderem im Porträt über die Neuseeländerin Jean Batten, die in den 1930-er Jahren nicht für möglich gehaltene Strecken- und Dauerrekorde im Alleinflug aufstellte.

Königinnen der Lüfte in Europa
Auf rund 450 Seiten erfährt der Leser unterhaltsames aus den Biografien berühmter europäischer Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen. So unter anderem über die Französin Jacqueline Auriol, die als erste Europäerin die Schallmauer durchbrach und ehemals als "schnellste Frau der Welt" galt.

Königinnen der Lüfte in Amerika
Mit Blick über den Atlantik gelingt es dem Autor, Geschichte unterhaltsam, spannend und stets lesenswert zu vermitteln und die Persönlichkeiten der porträtierten Fliegerinnen wie etwa Frances Wilson Grayson und deren tragischen Flug über den Atlantik, oder Pancho Barnes, Amerikas erste Stuntpilotin, ohne jede Patina vor dem geistigen Auge des Lesers erstehen zu lassen.

Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern
Die wegen ihrer Herkunft aus einer Försterfamilie „Förster-Christl“ genannte Christl-Marie Schultes war Bayerns erste Fliegern. Berührend zeichnet Ernst Probst den Lebensweg Schultes nach, die 71jährig verarmt in München starb. Bedauernd konstatiert der Autor: "Ihr Leben böte reichlich Stoff für Romane oder Filme. Bisher ist aber noch nicht einmal eine Straße oder ein Weg zu Ehren der ersten bayerischen Fliegerin benannt worden."

Samstag, 22. September 2012

Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg

München / Wiesbaden (fliegerinnen) - Als beste deutsche Testpilotin, am vielseitigsten ausgebildete Fliegerin, geniale Entwicklungsingenieurin und als zweiter weiblicher Flugkapitän ihres Heimatlandes ging Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg (1903–1945), geborene Schiller, in die Geschichte der Luftfahrt ein. Sie unternahm mehr als 2.500 nervenaufreibende Sturzflüge mit Sturzkampfflugzeugen aus etwa 4000 bis 1000 Meter Flughöhe und tat sich als Erfinderin hervor.

Nach dem missglückten Attentat ihres Schwagers Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944 auf den Diktator Adolf Hitler kümmerte sich Melitta aufopferungsvoll um ihre Verwandten, die als so genannte „Sippenhäftlinge“ zeitweise in Gefängnissen oder Konzentrationslagern schmachteten, aber auch um Freunde und Bekannte. Dabei war sie wegen ihres jüdischen Vaters selbst in großer Gefahr.

Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges starb die Fliegerheldin Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg im Alter von nur 42 Jahren den Fliegertod. Ihr unbewaffnetes Flugzeug wurde am 8. April 1945 bei ihrem Flug zu ihrem immer noch in Gefangenschaft befindlichen Ehemann von einer amerikanischen Jagdmaschine in Gegend von Straubing in Bayern abgeschossen.

Die Kurzbiografie „Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg. Deutsche Fliegerheldin mit Gewissensbissen“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr ungewöhnliches Leben. Ausführlicher befasst sich das Taschenbuch „Sturzflüge für Deutschland“ von Ernst Probst und Heiko Peter Melle aus Albstadt mit dem Leben und Wirken dieser ungewöhnlichen Frau. Beide Publikationen sind bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ unter der Adresse http://www.grin.com sowie im Buchhandel erhältlich.

Broschüre über Melitta von Stauffenberg
http://www.grin.com/de/e-book/200738/melitta-schenk-graefin-von-stauffenberg-deutsche-fliegerheldin-mit-gewissensbissen

Taschenbuch über Melitta von Stauffenberg
http://www.grin.com/de/e-book/199120/sturzfluege-fuer-deutschland

Sonntag, 16. September 2012

Im Schatten der Geschichte



















Interview mit dem Autor Heiko Peter Melle über Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg

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Frage: Herr Melle, Sie haben zusammen mit einem anderen Autor das Taschenbuch „Sturzflüge für Deutschland. Kurzbiografie der Testpilotin Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg“ (GRIN-Verlag) veröffentlicht. Seit wann interessieren Sie sich für das Leben dieser ungewöhnlichen Frau?

Antwort: Prinzipiell interessiere ich mich seit vielen Jahren für zwei Frauen, die im Zusammenhang mit dem Namen Stauffenberg in Verbindung stehen, jedoch leider im Schatten der Geschichte ihr Dasein fristen. Das ist zum einen Alexandrine Gräfin von Üxküll-Gyllenband (Rot-Kreuz-Oberin) und eben Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg, geb. Schiller. Beides sind Persönlichkeiten, die ein Gedenken durch ihre Lebensleistung verdient haben. Melitta ist in diesem Zusammenhang wohl die noch bekanntere Dame, Alexandrine aber nicht uninteressanter.

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Frage: Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg (1903-1945) hat als Testpilotin mehr als 2500 körperlich und seelisch sehr belastende Sturzflüge mit Sturzkampfflugzeugen („Stuka“) aus etwa 4000 bis 1000 Meter Flughöhe unternommen. Ist diese fliegerische Leistung einmalig auf der Welt?

Antwort: Nach meinem Wissensstand ist Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg in jedem Fall die einzige Frau, die solche eine Leistung vollbracht hat. Diese körperliche und physische Beanspruchung ist eben auch im Zusammenhang mit dem damaligen Geschlechterverständnis zu sehen. Das war damals nicht üblich und dazu eben auch für Männer eine ganz besondere Leistung. Es ist mir aber auch kein männlicher Flieger bekannt, der auf eine ähnlich hohe Zahl an Sturzflügen verweisen konnte. Wie besonders Fliegerinnen waren, kann man an verschiedenen Veröffentlichungen sehen, die in den letzten Jahren auf den Markt kamen so auch „Königinnen der Lüfte in Europa“ aus Ihrer Feder, korrekt?

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Frage: Was imponiert Ihnen mehr an Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg: ihre
Erfindungen als Ingenieurin, ihre fliegerischen Leistungen als Testpilotin oder ihre Hilfsbereitschaft als Mensch gegenüber Verwandten, Freunden und Bekannten, die nach dem missglückten Attentat ihres Schwagers Claus am 20. Juli 1944 in Haft kamen?

Antwort: Ich würde sagen, es ist die Mischung die es macht. Sie war eine besondere Persönlichkeit und sollte nicht nur auf ihre fliegerische Leistung reduziert werden. Sie hatte zum Beispiel auch eine künstlerische Ader, wie erhaltene Büsten beweisen. Daneben wird sie als liebenswürdiger Mensch von den Familienmitgliedern beschrieben. Natürlich ist da die Leistung ihrer Forschungstätigkeit, aber auch die tragischen Umstände ihres Todes lenken die Aufmerksamkeit auf sie.

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Frage: Steht Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg, geborene Schiller, im Schatten anderer berühmter deutscher Fliegerinnen wie Hanna Reitsch, Elly Beinhorn oder Thea Rasche, die im Gegensatz zu ihr das „Dritte Reich“ überlebt haben?

Antwort: Größtenteils sehe ich das durchaus so. Bis 2011 war die Biographie von Gerhard Bracke das Einzige, was zu ihrem Leben greifbar war. Erst durch das neu erschienene Buch von Thomas Medicus rückte Melitta erneut in den Focus der Erinnerung. Die überlebenden Fliegerinnen hatten zumindest den Vorteil, auch in der Nachkriegszeit präsent zu sein. Melitta war dies nicht vergönnt, weshalb sie ihre Ansicht zum Regime des Dritten Reiches auch nicht erklären konnte und dieses Thema gerne zu Spekulationen verleitet. Gerade Hanna Reitsch und Elly Beinhorn-Rosemeyer sind uns aus der Nachkriegspresse bestens bekannt, weil sie populäre Höchstleistungen vollbrachten, Melitta dagegen war in der Forschung tätig, nicht gerade ein Bereich, der zur Öffentlichkeitsarbeit geeignet ist.

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Frage: Im Schloss Lautlingen befindet sich die Stauffenberg-Gedenkstätte, die Sie mit aufgebaut haben und in der Sie Führungen vornehmen. Wird dort auch an Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg erinnert?

Antwort: Ja, wenn auch nur nachgeordnet. Die Gedenkstätte wurde zum Thema Gedenken an den 20. Juli konzipiert. Aus diesem Grunde und auch, weil die Platzverhältnisse sehr beschränkt sind, wurde das Gedenken dort auf die Hauptprotagonisten Berthold, Alexander und Claus Schenk Graf von Stauffenberg fokussiert. Dennoch kann man bei Führungen noch einmal gesondert auf besondere Familienangehörige verweisen, was ich selbstverständlich gerne mache.

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Frage: Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg wurde am 8. April 1945 auf dem Flug mit einer unbewaffneten Maschine zu ihrem gefangenen Ehemann von einem amerikanischen Jagdflugzeug abgeschossen und starb kurz nach dem Absturz in der Nähe von Straubing in Bayern. Wird an der Absturzstelle an ihren tragischen und sinnlosen Tod erinnert?

Antwort: Die Absturzstelle nahe Straßkirchen ist heutzutage immer noch ein so unspektakulärer Platz wie 1945. Leider ist weder in Straßkirchen noch im nahen Dorf Loh
eine Erinnerung zu finden. Man kann aber erkennen, weshalb es so einfach war, die Fliegerin Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg vom Himmel zu holen. Freies Feld und daneben nachgerade wie mit dem Lineal gezogen die Bahnlinie, der Melitta vermutlich als Landmarke folgte. In verschiedenen Veröffentlichungen der Straubinger Heimatgeschichte wurde Melitta und der Abschuss allerdings vom Autor Helmut Erwert mehrfach erwähnt. Ihm sind auch Nachforschungen bei früher noch lebenden Zeitzeugen zu verdanken.

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Frage: In Büchern, Zeitschriften, Zeitungen und im Internet ist vieles über Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg zu lesen. Stimmen die Fakten immer?

Antwort: Bedauerlicherweise wird hier sehr viel Unsinn verbreitet. Wie bei allen Personen der Geschichte neigt man leicht zur Legendenbildung. Halbwahrheiten und Spekulationen finden einen guten Nährboden, wenn schriftliche Zeugnisse fehlen. Zeitzeugen gibt es eigentlich keine mehr und leider ist auch das 2012 erschienene Buch von Thomas Medicus nicht der erwartete Glücksgriff, sondern ebenfalls von Spekulationen und Unterstellungen geprägt. Medicus hat tatsächlich sehr gute Recherchen geleistet, macht seinen Verdienst aber durch ungerechtfertigte Spekulationen über die Persönlichkeit und den familiären Hintergrund Melitta´s wieder zunichte. Ich erwarte mit Spannung die 2. Auflage der Bracke-Biographie, die nach wie vor das Standardwerk zu Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg ist.

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Frage: Im Januar 2013 jährt sich zum 110. Mal der Geburtstag von Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg. Wünschen Sie sich hierfür etwas Besonderes?

Antwort: Mein Wunsch scheint Wirklichkeit zu werden. Eine besondere Veranstaltung im 110. Geburtsjahr. In Lautlingen bieten sich die Räumlichkeiten und der geschichtliche Zusammenhang geradezu an. Die Sonderausstellung des Kladower Forums und dazu ein geeignetes Rahmenprogramm, evtl. im Zusammenhang mit der jährlichen Gedenkfeier zum 20. Juli, das wäre mein Wunsch. Derzeit laufen erste Gespräche die hoffen lassen. Hier bestünde dann auch eine Möglichkeit diverse Irrtümer wieder gerade zu rücken und dieser außergewöhnlichen Frau adäquat zu gedenken.

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Frage: Aus Ihrer Feder stammt das 60 Seiten umfassende Werk „Schloss Lautlingen und die Lautlinger Ortsherren“. Wo ist diese Publikation erhältlich?

Anwort: Das farbige Büchlein ist im Eigenverlag erschienen direkt bei mir (E-Mail:
webmaster @ hpmelle.de) oder aber auf dem Ortsamt Lautlingen und in der Stauffenberg-Gedenkstätte Lautlingen erhältlich.

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Das Taschenbuch „Sturzflüge für Deutschland“ von Ernst Probst und Heiko Peter Melle ist erhältlich bei:
http://www.grin.com/de/e-book/199120/sturzfluege-fuer-deutschland

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Lesetipp:
http://www.hpmelle.de/stauffenberg/melitta.html

Samstag, 8. September 2012

Zeitungsartikel über Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg

Albstadt / Wiesbaden / Oberndorf am Neckar (fliegerinnen) – Unter der Überschrift „Gräfin im Sturzflug“ ist in der Tageszeitung „Schwarzwälder Bote“ (Oberndorf am Neckar) ein lesenswerter Arikel über die Testpilotin „Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg“ erschienen. Anlass dazu war die soeben erschienene 92-seitige Kurzbiografie „Sturzflüge für Deutschland“ der Autoren Ernst Probst aus Wiesbaden und Heiko Peter Melle aus Albstadt, die bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) erschienen ist. Der Artikel ist im Internet unter folgender Adresse zu finden:

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-melitta-graefin-im-sturzflug.fca44456-38d3-4caf-9105-922325205424.html

Bestellungen des Taschenbuches „Sturzflüge für Deutschland“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/199120/sturzfluege-fuer-deutschland

Mittwoch, 5. September 2012

Lesestoff über Fliegerinnen und Filmstars

Wiesbadener Buchautor Ernst Probst schreibt gern über das Leben berühmter Frauen

München / Wiesbaden (presse-meldungen) – Zu den Spezialitäten des Wiesbadener Autors Ernst Probst gehören Biografien über berühmte Frauen aus den Themenbereichen Geschichte, Religion, Kunst, Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft, Medien und Mode. Besonders angetan haben es ihm offenbar kühne Fliegerinnen und Filmstars aus aller Welt, über die er nahezu am laufenden Band schreibt.

Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) sind zahlreiche Taschenbücher, Broschüren und E-Books über „Superfrauen“ von Ernst Probst aus vielen Bereichen erschienen und unter der Adresse http://www.grin.com im Internet erhältlich. Außerdem kann man diese Titel in jeder guten Buchhandlung, beim Buchgroßhändler Libri, bei Amazon und bei Buch.de bestellen.

In seinen ersten Büchern Deutschland in der Steinzeit (1991), Deutschland in der Bronzezeit (1996), Rekorde der Urzeit (1992) und Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf) befasste sich Ernst Probst noch begeistert mit Geologie, Paläontologie, Archäologie und Anthropologie. Danach wollte er sich auch mit Themen aus der Gegenwart beschäftigen und schrieb eine 14-bändige Taschenbuchreihe über „Superfrauen“, die 2000/2001 erschien.

Das Leben und Wirken tüchtiger Frauen fasziniert den Wiesbadener Autor, der früher als Zeitungsredakteur tätig war, immer noch. 2012 veröffentlichte er die Taschenbücher „Franziska Streitel. Die Dienerin Gottes aus Franken“, Königinnen des Theaters, Königinnen des Films in Italien, Pocahontas. Die Indianer-Prinzessin aus Virginia, Sturzflüge für Deutschland. Kurzbiografie der Testpilotin Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg (zusammen mit Heiko Peter Melle) und zahlreiche Kurzbiografien über Filmstars von Lucille Ball bis Mae West. Im Herbst 2012 werden zwei dicke Taschenbücher über Königinnen des Films folgen.

Was Ernst Probst besonders am Leben berühmter Frauen interessiert, ist, dass sich viele davon nicht von Widerständen und Misserfolgen entmutigen ließen und letztendlich allen Zweiflern zum Trotz doch ihr großes Ziel erreichten. Der Preis hierfür war allerdings manchmal hoch.

Von 1986 bis heute hat Ernst Probst mehr als 200 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books veröffentlicht. Nachfolgend eine Auswahl seiner Werke über berühmte Frauen:

14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 – Geschichte, Superfrauen 2 – Religion, Superfrauen 3 – Politik, Superfrauen 4 – Wirtschaft und Verkehr, Superfrauen 5 – Wissenschaft, Superfrauen 6 – Medizin, Superfrauen 7 – Film und Theater, Superfrauen 8 – Literatur, Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie, Superfrauen 10 – Musik und Tanz, Superfrauen 11 – Feminismus und Familie, Superfrauen 12 – Sport, Superfrauen 13 Mode und Kosmetik, Superfrauen 14 – Medien und Astrologie), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Sturzflüge für Deutschland. Kurzbiografie der Testpilotin Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg (zusammen mit Heiko Peter Melle), Königinnen des Films, Königinnen des Tanzes, Königinnen des Theaters, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Franziska Streitel – Die „Dienerin Gottes“ aus Franken, Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrezia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., Lucille Ball – Der „weibliche Charlie Chaplin“, Theda Bara – Der erste Vamp des Kinos, Brigitte Bardot – „B.B.“- Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Ingrid Bergman – Der Weltstar aus Schweden, Joan Crawford – Der Filmstar mit den breiten Schultern, Bette Davis – Die Frau, die 100 Filme hinterließ, Marlene Dietrich – Die deutsche „Göttin des Films“, Jodie Foster – Hollywoods klügste Schönheit, Greta Garbo – Die „Göttliche“, Ava Gardner – Die „Königin von Hollywood“, Judy Garland – Der unglückliche Hollywood-Star, Janet Gaynor – Die erste „Oscar“-Preisträgerin – Uschi Glas – Deutschlands „Quotenqueen auf dem Bildschirm“, Jean Harlow – Das platinblonde Sexsymbol der 1930-er Jahre, Rita Hayworth – Die „Venus des Atomzeitalters“, Katharine Hepburn – Die „Königinmutter von Hollywood“, Grace Kelly – Der Star, der den Traumprinzen heiratete, Hildegard Knef – Der deutsche Weltstar mit drei Karrieren, Zarah Leander – Der „UFA“-Star der 1930-er und 1940-er Jahre, Vivien Leigh – Der Weltstar aus „Vom Winde verweht“, Ruth Leuwerik – Die „Königin des Melodramas“ , Gina Lollobrigida. Die „Lollo“ - der Stern der 1950-er Jahre, Sophia Loren – Der italienische Filmstar der 1960-er Jahre - Melina Mercouri – Der Star aus „Sonntags ... nie!“, Inge Meysel – Die „Fernsehmutter der Nation“, Marilyn Monroe – Amerikas größter Filmstar, Pola Negri – Der Stummfilmstar aus Polen, Asta Nielsen – Deutschlands erster Filmstar, Leni Riefenstahl – Die meisterhafte Regisseurin und Fotografin, Julia Roberts – Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Margaret Rutherford – Die beste Komödiantin Englands der 1960-er Jahre, Adele Sandrock – Die komische Alte des deutschen Kinos, Romy Schneider – Sie wollte nicht ewig „Sissi“ sein, Hanna Schygulla – Der deutsche Weltstar, Simone Signoret – Frankreichs Sexsymbol der 1950-er Jahre, Meryl Streep – Ein Star auf der Bühne, der Leinwand und dem Bildschirm, Gloria Swanson – Die Mondäne auf der Kinoleinwand, Elizabeth („Liz“) Taylor – die „Königin von Hollywood“, Liv Ullmann – Die große norwegische Schauspielerin, Grethe Weiser – Die volkstümliche Schauspielerin, Mae West – Die Komödiantin der Spitzenklasse, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen, Dr. Veronica Carstens – Die Förderin der Naturheilkunde

Donnerstag, 23. August 2012

Eine Heldin namens Melitta Schiller

In Berlin erinnert ein Straßenname an sie

Berlin (fliegerinnen) – Wer die Frau ist, nach der in Berlin die Melitta-Schiller-Straße benannt wurde, erfährt man in dem kleinen Taschenbuch „Sturzflüge für Deutschland“. Dabei handelt es sich um die Entwicklungsingenieurin und Testpilotin Melitta Schiller (1903-1945), die 1937 den Althistoriker Alexander Schenk Graf von Stauffenberg heiratete und fortan Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg hieß.

Die fliegende Gräfin war eine außergewöhnliche Persönlichkeit ihrer Zeit. Sie tat sich in den 1930-er und 1940-er Jahren als Entwicklungsingenieurin und Testpilotin hervor. Zu ihren besonderen Leistungen gehören mehr als 2.500 nervenaufreibende Sturzflüge von etwa 4000 bis auf 1000 Meter Flughöhe mit Sturzkampfflugzeugen. Ähnliches hat kaum jemand auch nur annähernd geschafft.

Bis zu 15 Mal am Tag unternahm Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg waghalsige Sturzflüge. Wenn sie in genug Höhe aufgestiegen war, senkte sie die Spitze ihres „Stuka“ in Richtung Erdboden, stürzte sich mit der Maschine senkrecht hinab und riss sie kurz vor dem Aufschlag wieder nach oben. Solche waghalsigen Sturzflüge sind für einen menschlichen Körper fast nicht auszuhalten. Meistens verliert ein Pilot dabei kurz das Bewusstsein.

Die mutige Pilotin litt unter einem ungeheuren Gewissenskonflikt. Einerseits war sie wegen ihres jüdischen Vaters und wegen ihrer Verwandtschaft mit ihrem Schwager Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der am 20. Juli 1944 das missglückte Attentat auf den Diktator Adolf Hitler verübt hatte, keine Anhängerin der Nationalsozialisten. Neueren Erkenntnissen zufolge ist sie sogar in die Attentatspläne eingeweiht gewesen. Andererseits tat sie alles, um die kämpfenden Verbände zu unterstützen.

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg am 8. April 1945 bei einem Flug mit ihrer unbewaffneten Maschine zu ihrem inhaftierten Ehemann bei Straßkirchen unweit von Straubing in Bayern von einem amerikanischen Jagdflugzeug abgeschossen. Sie konnte noch notlanden, starb aber zwei Stunden später im Alter von nur 42 Jahren. Ihr Ehegatte Alexander Schenk Graf von Stauffenberg hat sie um 18 Jahre überlebt.

Das Taschenbuch „Sturzflüge für Deutschland“ von Ernst Probst und Heiko Peter Melle schildert das Leben der deutschen Fliegerheldin, die 1937 kurz nach Hanna Reitsch (1912-1997) als zweite Frau in Deutschland zum Flugkapitän ernannt wurde. Die Kurzbiografie ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) erschienen, umfasst 84 Seiten, ist reich bebildert und kostet 12,99 Euro. Bei „GRIN“ ist auch ein preiswertes E-Book im PDF-Format erhältlich.

Aus der Feder von Ernst Probst stammen zahlreiche Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen, die ebenfalls beim „GRIN Verlag“ bestellbar sind. Der Autor Heiko Peter Melle ist ein Kenner der Familiengeschichte der Schenken von Stauffenberg.

Bestellung der Kurzbiografie "Sturzflüge für Deutschland" bei:
http://www.grin.com/de/e-book/199120/sturzfluege-fuer-deutschland

Samstag, 18. August 2012

„Sturzflüge für Deutschland – Kurzbiografie der Testpilotin Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg

Albstadt / Wiesbaden (fliegerinnen) - Mit einer außergewöhnlichen Persönlichkeit ihrer Zeit befasst sich die Kurzbiografie über Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg der Autoren Ernst Probst aus Wiesbaden und Heiko Peter Melle aus Albstadt. Die fliegende Gräfin tat sich in den 1930-er und 1940-er Jahren als Entwicklungsingenieurin und Testpilotin hervor. Zu ihren besonderen Leistungen gehören mehr als 2.500 Sturzflüge mit Sturzkampfflugzeugen.

Die mutige Pilotin litt unter einem ungeheuren Gewissenskonflikt. Einerseits war sie wegen ihres jüdischen Vaters und wegen ihrer Verwandtschaft mit ihrem Schwager Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der das missglückte Attentat auf den Diktator Adolf Hitler verübt hatte, keine Anhängerin der Nationalsozialisten. Vermutlich war sie neueren Erkenntnissen zufolge sogar in die Attentatspläne eingeweiht. Andererseits tat sie alles, um die kämpfenden Verbände zu unterstützen.

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Melitta Schenk Gräfin Schenk von Stauffenberg bei einem Flug mit ihrer unbewaffneten Maschine zu ihrem inhaftierten Ehemann von einem amerikanischen Jagdflugzeug abgeschossen. Sie starb im Alter von nur 42 Jahren.

Das 84-seitige Taschenbuch „Sturzflüge für Deutschland – Kurzbiografie der Testpilotin Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg“ schildert ihr Leben. Es ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) erschienen und kostet 12,99 Euro. Bestellungen bei:
http://www.grin.com/de/e-book/199120/sturzfluege-fuer-deutschland

Aus der Feder von Ernst Probst stammen auch zahlreiche andere Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen, die ebenfalls beim „GRIN Verlag“ erhältlich sind. Der Autor Heiko Peter Melle ist ein Kenner der Familiengeschichte der Schenken von Stauffenberg.

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Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 200 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Archäologie und Geschichte sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe, Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordische Bronzezeit in Deutschland, Deutschland in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Deutschland, Die ältere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen, Die Bronzezeit in der Lüneburger Heide, Die Stader Gruppe, Die Oldenburg-emsländische Gruppe, Deutschland in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Deutschland, Die Unstrut-Gruppe, Die Helmsdorfer Gruppe, Die Saalemündungs-Gruppe, Die Lausitzer Kultur in Deutschland, Österreich in der Frühbronzezeit, Die Leithaprodersdorf-Gruppe, Die Aunjetitzer Kultur in Österreich, Die Straubinger Kultur in Österreich, Die Unterwölblinger Gruppe, Die Wieselburger Kultur, Die Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Die Attersee-Gruppe, Österreich in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Österreich, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Österreich, Die Nordtiroler Urnenfelder-Kultur, Die Laugen-Melaun-Gruppe, Die Caka-Kultur, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Rhone-Kultur, Die Arbon-Kultur in der Westschweiz, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Die Laugen-Melaun-Gruppe in der Schweiz, Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur

Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer

Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 – Geschichte, Superfrauen 2 – Religion, Superfrauen 3 – Politik, Superfrauen 4 – Wirtschaft und Verkehr, Superfrauen 5 – Wissenschaft, Superfrauen 6 – Medizin, Superfrauen 7 – Film und Theater, Superfrauen 8 – Literatur, Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie, Superfrauen 10 – Musik und Tanz, Superfrauen 11 – Feminismus und Familie, Superfrauen 12 – Sport, Superfrauen 13 Mode und Kosmetik, Superfrauen 14 – Medien und Astrologie), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Films (in Arbeit), Königinnen des Tanzes, Königinnen des Theaters, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Franziska Streitel – Die „Dienerin Gottes“ aus Franken, Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrezia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., Lucille Ball – Der „weibliche Charlie Chaplin“, Theda Bara – Der erste Vamp des Kinos, Brigitte Bardot – „B.B.“- Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Ingrid Bergman – Der Weltstar aus Schweden, Joan Crawford – Der Filmstar mit den breiten Schultern, Bette Davis – Die Frau, die 100 Filme hinterließ, Marlene Dietrich – Die deutsche „Göttin des Films“, Jodie Foster – Hollywoods klügste Schönheit, Greta Garbo – Die „Göttliche“, Ava Gardner – Die „Königin von Hollywood“, Judy Garland – Der unglückliche Hollywood-Star, Janet Gaynor – Die erste „Oscar“-Preisträgerin – Uschi Glas – Deutschlands „Quotenqueen auf dem Bildschirm“, Jean Harlow – Das platinblonde Sexsymbol der 1930-er Jahre, Rita Hayworth – Die „Venus des Atomzeitalters“, Katharine Hepburn – Die „Königinmutter von Hollywood“, Grace Kelly – Der Star, der den Traumprinzen heiratete, Hildegard Knef – Der deutsche Weltstar mit drei Karrieren, Zarah Leander – Der „UFA“-Star der 1930-er und 1940-er Jahre, Vi vien Leigh – Der Weltstar aus „Vom Winde verweht“, Ruth Leuwerik – Die „Königin des Melodramas“ , Gina Lollobrigida. Die „Lollo“ - der Stern der 1950-er Jahre, Sophia Loren – Der italienische Filmstar der 1960-er Jahre - Melina Mercouri – Der Star aus „Sonntags ... nie!“, Inge Meysel – Die „Fernsehmutter der Nation“, Marilyn Monroe – Amerikas größter Filmstar, Pola Negri – Der Stummfilmstar aus Polen, Asta Nielsen – Deutschlands erster Filmstar, Leni Riefenstahl – Die meisterhafte Regisseurin und Fotografin, Julia Roberts – Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Margaret Rutherford – Die beste Komödiantin Englands der 1960-er Jahre, Adele Sandrock – Die komische Alte des deutschen Kinos, Romy Schneider – Sie wollte nicht ewig „Sissi“ sein, Hanna Schygulla – Der deutsche Weltstar, Simone Signoret – Frankreichs Sexsymbol der 1950-er Jahre, Meryl Streep – Ein Star auf der Bühne, der Leinwand und dem Bildschirm, Gloria Swanson – Die Mondäne auf der Kinoleinwand, Elizabeth („Liz“) Taylor – die „Königin von Hollywood“, Liv Ullmann – Die große norwegische Schauspielerin, Grethe Weiser – Die volkstümliche Schauspielerin, Mae West – Die Komödiantin der Spitzenklasse, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen, Dr. Veronica Carstens – Die Förderin der Naturheilkunde

Interviews: Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Hinkelsteine, Wer ist der kleinste Dinosaurier? Interviews mit dem Wissenschaftsautor Ernst Probst, Wer ist der Stammvater der Insekten? Interview mit dem Stuttgarter Biologen und Paläontologen Dr. Günter Bechly, Neues vom Ur-Rhein. Interview mit dem Geologen und Paläontologen Dr. Jens Sommer

Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z, Weisheiten der Indianer

Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

Der GRIN Verlag

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Ernst Probst
Journalist und Autor
Im See 11
55246 Wiesbaden
Telefon: 06134/21152
E-Mail: ernst.probst (at) gmx.de
Internet: http://buecher-von-ernst-probst.blogspot.com

Sonntag, 24. Juli 2011

Auch Frauen haben Luftfahrtgeschichte geschrieben



Video: "Where's Amelia Earhart?" von "NationalGeographic" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=rUR8r06EtVE

Wiesbaden (fliegerinnen) - Zum Stichwort berühmte Flugpioniere fallen einem sofort die Namen Otto Lilienthal und Charles Lindbergh ein. Doch es waren nicht nur Männer, die – teilweise von Neugier und Abenteuerlust getrieben – Luftfahrtgeschichte schrieben. Außer ihnen haben sich erstaunlich viele Frauen als „Königinnen der Lüfte“, hervorgetan.

Der Autor Ernst Probst
Es waren mutige Männer und Frauen, die sich auf ein bis dahin unbekanntes Terrain wagten und mit ihren Leistungen dazu beitrugen, dass sich der Menschheits-Traum vom Fliegen bis hin zur Eroberung des Weltalls erfüllen konnte. In der öffentlichen Wahrnehmung aber stehen vor allem die Männer als Pioniere, die – wie Juri Gagarin oder Neil Armstrong – mit ihren Taten Meilensteine setzten. Die Leistungen vieler wagemutiger Frauen auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrt werden dagegen nur am Rande wahrgenommen.

Dass jene Himmelsstürmerinnen nicht in Vergessenheit geraten, ist auch das Verdienst des Wiesbadener Journalisten Ernst Probst. In zahlreichen Taschenbüchern zeichnet der Autor das Leben vieler Heldinnen der Lüfte in Wort und Bild nach. Das Blog http://fliegerinnen.blogspot.com gibt ihm und all jenen mutigen Frauen eine Plattform.

Für interessierte Leser/innen soll nachfolgend auf einige Werke aus der Feder von Ernst Probst zu diesem Thema hingewiesen werden:

Königinnen der Lüfte von A bis Z
Das sehr umfangreiche Werk stellt auf rund 700 Seiten mehr als 200 Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kossmonautinnen vor und vermittelt umfassend nicht nur Fakten und Stationen aus dem Lebensweg der Himmelsstürmerinnen, sondern würzt das Buch – sehr zum Vergnügen seiner Leser – mit kuriosen Begebenheiten und Anekdoten.

Königinnen der Lüfte in Deutschland
Das Taschenbuch setzt den Fokus auf deutsche Eroberinnen des Himmels. So werden in dem Werk berühmte Luftpionierinnen wie Elly Beinhorn, Käthe Paulus, Thea Rasche, Hanna Reitsch, Christl-Marie Schultes, Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg und Beate Uhse, geborene Köstlin, auf sehr lesenswerte Weise vorgestellt.

Königinnen der Lüfte in Frankreich
Das Taschenbuch porträtiert zahlreiche französische Himmelsstürmerinnen. So unter anderem Maryse Bastié, die als Fliegerin acht Weltrekorde brach, sowie Elise Garnerin, die als „Venus im Ballon“ für Aufsehen sorgte. Zusätzlich liefert das Buch in einem umfangreichen Kapitel interessante Daten und Fakten zu den „Königinnen der Lüfte“ aus aller Welt.

Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland
In diesem Buch lässt der Autor den Leser an spektakulären Erfolgen und tragischen Unglücksfällen mutiger Fliegerinnen aus Übersee und England teilhaben. So unter anderem im Porträt über die Neuseeländerin Jean Batten, die in den 1930-er Jahren nicht für möglich gehaltene Strecken- und Dauerrekorde im Alleinflug aufstellte.

Königinnen der Lüfte in Europa
Auf rund 450 Seiten erfährt der Leser unterhaltsames aus den Biografien berühmter europäischer Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen. So unter anderem über die Französin Jacqueline Auriol, die als erste Europäerin die Schallmauer durchbrach und ehemals als „schnellste Frau der Welt“ galt.

Königinnen der Lüfte in Amerika
Mit Blick über den Atlantik gelingt es dem Autor, Geschichte unterhaltsam, spannend und stets lesenswert zu vermitteln und die Persönlichkeiten der porträtierten Fliegerinnen wie etwa Frances Wilson Grayson und deren tragischen Flug über den Atlantik, oder Pancho Barnes, Amerikas erste Stuntpilotin, ohne jede Patina vor dem geistigen Auge des Lesers erstehen zu lassen.

Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern
Die wegen ihrer Herkunft aus einer Försterfamilie „Förster-Christl“ genannte Christl-Marie Schultes war Bayerns erste Fliegern. Berührend zeichnet Ernst Probst den Lebensweg Schultes nach, die 71jährig verarmt in München starb. Bedauernd konstatiert der Autor: „Ihr Leben böte reichlich Stoff für Romane oder Filme. Bisher ist aber noch nicht einmal eine Straße oder ein Weg zu Ehren der ersten bayerischen Fliegerin benannt worden."

Frauen im Weltall
Im Taschenbuch „Frauen im Weltall“ skizziert Ernst Probst die Biografien berühmter Astronautinnen und Kosmonautinnen. Das 2010 erschienene Werk schildert die Lebenswege von Walentina Tereschkowa, Sally Kristen Ride und Kalpana Chawla, um nur einige zu nennen. Dabei beleuchtet das Taschenbuch nicht nur die strahlenden Erfolge, sondern berichtet auch von tragischen Ereignissen wie dem Absturz der Raumfähre Columbia beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre am 16. Januar 2003.

Erster Motorflug vor 100 Jahren in Koblenz



Video: "Taschenbuch über Tony und Bruno Werntgen" von "urzeit" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=KZNze0Njwlc


Koblenz (fliegerinnen) – Eine Mutter und ihr Sohn, nach dem in Koblenz eine Straße benannt ist, stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Tony und Bruno Werntgen – Zwei Leben für die Luftfahrt“. Bruno Werntgen (1893-1913) war mit 17 Jahren der jüngste Pilot der Welt und bereits Flugzeugkonstrukteur. Seine Mutter Antoinette (Tony) Werntgen (1875-1954) gilt als die erste Frau in Deutschland, die Flugzeuge entwickelte, und hat sich um die Anfänge des Flugplatzes Bonn-Hangelar verdient gemacht.

Als Auftakt der Motorfliegerei in Koblenz gelten die Starts von Bruno Werntgen bei Schau- und Manöverflügen vom 2. bis zum 4. September 1911 auf dem damaligen Exerzierplatz des VIII. Armeekorps auf dem linksrheinischen Höhenzug Karthause. Veranstalter war der Verkehrsverein der Stadt Koblenz. Bruno kam mit zwei Flugzeugen und sollte vertraglich sechs Flüge ausführen. Darunter sollte einer ein Höhenflug von mindestens 150 Metern sein, was damals als Spitzenleistung galt. Seit 1939 erinnert die Werntgenstraße in Koblenz an den Jungflieger.

Bruno Werntgen starb 1913 im Alter von nur 19 Jahren beim Absturz mit einem selbst konstruierten Flugzeug in Bonn-Hangelar. Seine Mutter Tony verlor nicht nur ihren Sohn, sondern kurz danach auch ihr mit viel geliehenem Geld aufgebautes Flugunternehmen in Bonn-Hangelar. Verarmt beobachtete sie den von ihr mit initiierten Siegeszug der Luftfahrt in Deutschland.

Fast vergessen lebte Tony Werntgen später in Johannisberg im Rheingau, wo ihr Bruder Wilhelm wohnte. In Wiesbaden erhielt sie 1953 für ihre besonderen Verdienste das Bundesverdienstkreuz. 1954 starb sie nach langer Krankheit in Bingen am Rhein. Ihre letzte Ruhe fand sie im Familiengrab auf dem Nordfriedhof in Bonn. An die Werntgens erinnern heute Straßennamen (St. Augustin, Köln, Duisburg und Koblenz), eine Gedenktafel (Köln-Hangelar) und ein Denkmal (Köppern im Taunus).

Die Autoren Paul Wirtz aus Jülich und Ernst Probst aus Wiesbaden schildern das abenteuerliche Leben von Tony und Bruno Werntgen in ihrem 192 Seiten umfassenden und reich bebilderten Taschenbuch, das bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) erschienen ist. Wirtz gilt als Kenner der Lebensgeschichte der Werntgens. Probst hat zahlreiche Taschenbücher und Broschüren über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen veröffentlicht.

Bestellung des Taschenbuches "Tony und Bruno Werntgen - Zwei Leben für die Luftfahrt" bei:
http://www.grin.com/de/e-book/174514/tony-und-bruno-werntgen-zwei-leben-fuer-die-luftfahrt

Blog über Tony und Bruno Werntgen

Wiesbaden (fliegerinnen) - Tony Werntgen (1875-1954) galt als die erste Frau in Deutschland, die Flugzeuge konstruierte. Ihr Sohn Bruno Werntgen (1893-1913) war mit 17 Jahren der jüngste Pilot der Welt. Diesen beiden Pionieren der Luftfahrt ist das "Tony-und-Bruno-Werntgen-Blog" gewidmet. Das Blog ist unter der Adresse http://tony-und-bruno-werntgen-blog.blogspot.com im Internet zu finden. Über diese zwei Luftfahrtpioniere erschien bei "GRIN Verlag für akademische Texte" das Taschenbuch "Tony und Bruno Werntgen - Zwei Leben für die Luftfahrt" von Paul Wirtz aus Jülich und Ernst Probst aus Wiesbaden.

Bestellung des Taschenbuches "Tony und Bruno Werntgen - Zwei Leben für die Luftfahrt" bei:
http://www.grin.com/de/e-book/174514/tony-und-bruno-werntgen-zwei-leben-fuer-die-luftfahrt

Dienstag, 19. Juli 2011

Der jüngste Flieger der Welt flog im Rheinland

Duisburg (fliegerinnen) – Der jüngste Flieger der Welt und seine Mutter stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Tony und Bruno Werntgen – Zwei Leben für die Luftfahrt“ (GRIN Verlag, München). Der in Duisburg-Beeck geborene Bruno Werntgen (1893-1913) erwarb mit 17 Jahren in Berlin-Johannisthal den Pilotenschein und war der Held zahlreicher Flugveranstaltungen im Rheinland und in Westfalen. Seine aus Duisburg-Ruhrort stammende Mutter Antoinette (Tony) Werntgen (1875-1954) galt als erste Frau in Deutschland, die Flugzeuge konstruierte und hat sich um die Anfänge des Flughafens Bonn-Hangelar verdient gemacht. Bruno stürzte im Alter von 19 Jahren in Bonn-Hangelar mit einer Eigenkonstruktion tödlich ab. Autoren des Taschenbuches sind Paul Wirtz aus Jülich und Ernst Probst aus Wiesbaden.

Fast vergessen lebte Tony Wernten später in Johannisberg im Rheingau, wo ihr Bruder Wilhelm wohnte. In Wiesbaden erhielt sie 1953 für ihre besonderen Verdienste das Bundesverdienstkreuz. 1954 starb sie nach langer Krankheit in Bingen am Rhein. Ihre letzte Ruhe fand sie im Familiengrab auf dem Nordfriedhof in Bonn. An die Werntgens erinnern heute Straßennamen (St. Augustin, Köln, Duisburg und Koblenz), eine Gedenktafel (Köln-Hangelar) und ein Denkmal (Köppern im Taunus).

Bestellung bei:
http://www.grin.com/de/e-book/174514/tony-und-bruno-werntgen-zwei-leben-fuer-die-luftfahrt

Jülicher Autor Paul Wirtz schrieb Buch über die Luftfahrtpioniere Werntgen



Video: "Der Autor Paul Wirtz aus Jülich" von "urzeit" bei "YouTube"
http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=8238188996062976154

Jülich (fliegerinnen) – „Tony und Bruno Werntgen – Zwei Leben für die Luftfahrt“ heißt ein soeben im „GRIN Verlag“ (München) erschienenes Taschenbuch der Autoren Paul Wirtz aus Jülich und Ernst Probst aus Wiesbaden. Hauptpersonen darin sind eine Mutter, die als erste Frau in Deutschland funktionstüchtige Flugzeuge entwickelt hat, und deren Sohn, der einst mit 17 Jahren als jüngster deutscher Pilot gefeiert wurde.

Paul Wirtz entdeckte 1992 in dem Buch „Jülich auf alten Fotografien“ ein Bild von Bruno Werntgen (1893-1913) und seiner Mutter Tony Werntgen (1875-1954), die beide in einer alten Flugmaschine saßen. Ungestüm, forschend, erwartungsvoll und wissbegierig packte ihn daraufhin die Sammlerwut. Er richtete seine Urlaubsorte nach den Archiven, Museen sowie nach früheren Wohn- und Auftrittsorten von Bruno Werntgen ein und recherchierte und fotografierte. Je mehr er über die Anfänge der Fliegerei und über Bruno Werntgen in Erfahrung bringen konnte, umso mehr faszinierte ihn dessen Lebensweg.

Irgendwann besaß Wirtz eine umfangreiche Sammlung über die Anfänge der Luftfahrt und über einen der Pioniere der Luftfahrtgeschichte. Mehr und mehr reifte der Gedanke in ihm, alles chronologisch zu ordnen und niederzuschreiben. 2007 veröffentlichte er auf eigene Kosten das Buch „Vom ersten Hopser zum Streckenflug. Aus dem Leben des Aviatikers Bruno Werntgen“. 2011 bekamen Wirtz und der Wiesbadener Autor Ernst Probst miteinander Kontakt. Spontan entschlossen sie sich, ein Buch über Tony und Bruno Werntgen zu veröffentlichen.

Tony und Bruno Werntgen haben zeitweise in Köppern (heute Friedrichsdorf im Taunus), Köln-Merheim und Bonn-Hangelar mehr oder minder erfolgreich Flugunternehmen betrieben. Besonders verdient gemacht hat sich Tony um die Anfänge des Flugplatzes Bonn-Hangelar. Bei Flugveranstaltungen in Köln, Krefeld, Bochum, Gräfrath, Bad Lippspringe, Neheim an der Ruhr, Mönchengladbach, Koblenz, Jülich, Düsseldorf, Neunkirchen (Saarland), Bonn-Hangelar, Cleve, Braunschweig und Aachen jubelten Bruno viele tausend Zuschauer zu.

Das Glück dieser beiden Luftfahrtpioniere dauerte leider nicht lange. Bruno Werntgen starb 1913 im Alter von nur 19 Jahren beim Absturz mit einem selbst konstruierten Flugzeug in Bonn-Hangelar. Seine Mutter Tony verlor nicht nur ihren Sohn, sondern kurz danach auch ihr mit viel geliehenem Geld aufgebautes Flugunternehmen in Hangelar. Verarmt erlebte sie den von ihr mit initiierten Siegeszug der Luftfahrt in Deutschland.
1954 erlag Tony Wernten in einem Krankenhaus von Bingen am Rhein einer langen Krankheit. Ihre letzte Ruhe fand sie im Familiengrab auf dem Nordfriedhof in Bonn. An die Werntgens erinnern heute Straßennamen (St. Augustin, Köln, Duisburg und Koblenz), eine Gedenktafel (Köln-Hangelar) und ein Denkmal (Köppern im Taunus).

Montag, 18. Juli 2011

Blick ins Buch "Tony Werntgen und Bruno Werntgen - Zwei Leben für die Luftfahrt"



Video: "Tony und Bruno Werntgen im Internet" von "urzeit" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=XhFsmM5PFvo&feature=channel_video_title

Beschreibung des Videoclips:

"Tony Werntgen und Bruno Werntgen - Zwei Leben für die Luftfahrt" heißt ein Taschenbuch von Paul Wirtz (Jülich) und Ernst Probst (Wiesbaden). Bestellung bei:
http://www.grin.com/de/e-book/174514/tony-und-bruno-werntgen-zwei-leben-fuer-die-luftfahrt

Wiesbaden (fliegerinnen) – „Google books“ – die Büchersuch-Maschine von „Google“ - macht es möglich: Unter der Adresse http://tinyurl.com/6l5pmk6 kann man in dem Taschenbuch „Tony und Bruno Werntgen – Zwei Leben für die Luftfahrt“ ausführlich schmökern. Die in Duisburg-Ruhrort geborene Antoinette (Tony) Werntgen (1875-1954) gilt als die erste Frau in Deutschland, die Flugzeuge entwickelte, und hat sich um die Anfänge des Flugplatzes Bonn-Hangelar verdient gemacht. Ihr in Beeck zur Welt gekommener Sohn Bruno Werntgen (1883-1913) war mit 17 Jahren der jüngste Pilot der Welt und bereits Flugzeugkonstrukteur.

In vielen Gegenden Deutschlands sind Tony und Bruno Werntgen unvergessen. In Köppern (heute Friedrichsdorf) im Taunus, Köln-Merheim und Bonn-Hangelar betrieben sie zeitweise Flugunternehmen. Bei Flugveranstaltungen in Köln, Krefeld, Bochum, Gräfrath, Bad Lippspringe, Neheim an der Ruhr, Mönchengladbach, Koblenz, Jülich, Düsseldorf, Neunkirchen (Saarland), Bonn-Hangelar, Cleve, Braunschweig und Aachen jubelten Bruno Werntgen viele tausend Zuschauer zu.

Das Glück dieser beiden Luftfahrtpioniere dauerte aber nicht lange. Bruno Werntgen starb 1913 im Alter von nur 19 Jahren beim Absturz mit einem selbst konstruierten Flugzeug in Bonn-Hangelar. Seine Mutter Tony verlor nicht nur ihren Sohn, sondern kurz danach auch ihr mit viel geliehenem Geld aufgebautes Flugunternehmen in Bonn-Hangelar. Verarmt beobachtete sie unter anderem in Berlin den von ihr mit initiierten Siegeszug der Luftfahrt in Deutschland.

Fast vergessen lebte Tony Wernten später in Johannisberg im Rheingau, wo ihr Bruder Wilhelm wohnte. In Wiesbaden erhielt sie 1953 für ihre besonderen Verdienste das Bundesverdienstkreuz. 1954 starb sie nach langer Krankheit in Bingen am Rhein. Ihre letzte Ruhe fand sie im Familiengrab auf dem Nordfriedhof in Bonn. An die Werntgens erinnern heute Straßennamen (St. Augustin, Köln, Duisburg und Koblenz), eine Gedenktafel (Köln-Hangelar) und ein Denkmal (Köppern im Taunus).

Die Autoren Paul Wirtz aus Jülich und Ernst Probst aus Wiesbaden schildern das abenteuerliche Leben von Tony und Bruno Werntgen in ihrem 192 Seiten umfassenden und reich bebilderten Taschenbuch, das bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) erschienen ist. Wirtz gilt als Kenner der Lebensgeschichte der Werntgens. Probst hat zahlreiche Taschenbücher und Broschüren über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen veröffentlicht.

Bestellungen bei „GRIN Verlag für akademische Texte“:
http://www.grin.com/de/e-book/174514/tony-und-bruno-werntgen-zwei-leben-fuer-die-luftfahrt

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Bücher von Paul Wirtz

Aviatiker Bruno Werntgen, 1893– 1913, Jülich 2005
Vom ersten Hopser zum Steckenflug, Jülich 2007

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Publikationen von Alexander Kauther und Paul Wirtz,
Bestellung bei info @ johflug.de

Heft 1: Wie der Flugplatz zwischen Johannisthal
und Adlershof entstand.
Die Vorbereitungen für das Entstehen
des ersten deutschen zivilen Motorflugplatzes
bis zur Eröffnung am 26. September 1909

Heft 2: Restaurant und Bruchmuseum
Flieger-Heim Franz Tolinski
Geschichten um und über das Flieger-Heim

Heft 3: Cafe und Conditorei Senftleben
Geschichten um und über das Cafe Senftleben,
dem Treffpunkt der Flugzeugführer
vom Flugplatz Johannisthal.

Heft 4: Hans Bokemüller (1889–1911)
Aus dem Leben des 23-jährigen Poulain-Flugschülers

Heft 5: Bruno Hanuschke – Das Küken vom alten Startplatz (1892–1922)
Aus dem Leben des Flugzeugführers, Konstrukteurs und Unternehmers Bruno Hanuschke.
Der erste Betrieb auf dem Motorflugplatz
Berlin Adlershof-Johannisthal im Jahre 1909

Heft 6: Mach mir den Brummer fertig
Aus dem Leben des Flugzeugführers Georg Schendel (1885–1911) und seinem Freund und Schüler, Obermonteur August Voß (1881–1911).
Der tödliche Absturz in Adlershof, Glienicker Weg am 9. Juni 1911)

Heft 7: Karl May in Johannisthal
Besuch auf dem Flugplatz Johannisthal-Adlershof am Sonntag, 26. September 1909.
Beginn des Luftrennens anlässlich der
„Großen Berliner Flugwoche“

Heft 8: Die Unglücksfahrt der Zeppelin LZ 18
am 17. Oktober 1913 in Johannisthal
Alles über den Absturz mit 28 Toten
(in Vorbereitung)

Heft 9: Des Flugplatzhundes Ende
Der Werkshund „Pilot“ von den Albatros-Werken GmbH und sein Herrchen Direktor Otto Wiener.

Heft 10: Eier im Glas auf dem Flugplatz Johannisthal
Geschichten um und über das Flugplatzrestaurant Meinicke
(in Vorbereitung)

Heft 11: Der Einzelkämpfer Dorner“ (1882–1963)
Aus dem Leben des Flugzeugbauers, Flugzeugführers und Unternehmers Hermann Dorner

Heft 12: Papa Raschke“ (1885–1949)
Aus dem Leben des Johannisthaler Holzhändlers, Konstrukteurs und Flugzeugführers Gustav Raschke.

Heft 13: Paul und Otto Timm“ (1884–1972) und (1872–1937)
Es waren nur kurze Sprünge der Brüder Paul und Otto Timm im Jahre 1910
auf dem Flugplatz-Johannisthal

Heft 14: „Internationales Wettfliegen-Erste Flugwoche September 1909“
Sammlung aller dazu erschienenen Artikel in der B.Z. am Mittag
(nicht erschienen)

Heft 15: Lage des Flugplatzes
Vorhandene Skizzen und Fotos von der Lage des Flugplatzes Johannisthal 1909–heute

Heft 16: Der „Manoli-Turm und das Blinkfeuer auf dem Flugplatz Berlin-Johannisthal“.
Der Leuchtturm und über die Zigarettenmarke „Manoli“

Heft 17: Der Direktor vom Flugplatz Berlin-Johannisthal von Tschudi“ (1862–1928)
Aus dem Leben des Major a. D. Georg von Tschudi
(in Vorbereitung)

Heft 18: Das Pumpwerk in Berlin-Johannisthal
1911/2-verunglückte Flugzeugführer wurden dort zeitweilig aufbewahrt

Heft 19: Die Antoinette VII auf dem Flugplatz Johannisthal

Heft 20: Kumazo HINO“ (1878–1946)
Ein japanischer Flieger in Berlin-Johannisthal

Heft 21: Kurzbiografie Oswald Kahnt“ (1883–1915)

Heft 22: Der Gedenkstein am „Alten Startplatz“ auf dem Flugplatz Johannisthal 1930

Heft 23: Das Haus am Sternplatz in Berlin-Johannisthal
Das heutige Ärztehaus, Wohn- und Gewerbehaus am Bahnhof Schöneweide.

Heft 24: Die Parkstraße in Berlin-Johannisthal
Der heutige Königsheideweg vom Sterndamm bis Segelfliegerdamm zu Zeiten des Flugplatzes.

Heft 25: Der Bunker in Berlin-Johannisthal
1941–1945. Der ehemalige Bunker hinter der Winckelmannstraße

Heft 26: Baron de Caters (1875-1944)
Der erste Motorflug in der Geschichte des Flugplatzes Johannisthal am Eröffnungstag, 26. September 1909.

Heft 27: Robert Thelen - Ein Alter Adler in Berlin-Johannisthal (1884–1968)
Das Leben des Flugzeugführers mit der Nr. 9

Heft 28: Korvettenkapitän Paul Engelhard mit dem Flugschein Nr. 3 (1868–1911)
Das Leben des Wright-Fliegers und Fluglehrers

Heft 29: Heinrich Haas – Er hatte nur 30 Tage den Flugschein Nr. 24 (1885–1910)
Das Leben des Wright-Fliegers und sein Unglücksflug in Trier am 1.10.1910

Heft 30: Oberstleutnant a. D. Dr. phil. Alfred Hildebrandt (1870–1949). Aus dem Leben
des Ballonführers und Luftschiffers

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Bücher von Ernst Probst

Superfrauen 1 – Geschichte
Superfrauen 2 – Religion
Superfrauen 3 – Politik
Superfrauen 4 – Wirtschaft und Verkehr
Superfrauen 5 – Wissenschaft
Superfrauen 6 – Medizin
Superfrauen 7 – Film und Theater
Superfrauen 8 – Literatur
Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie
Superfrauen 10 – Musik und Tanz
Superfrauen 11 – Feminismus und Familie
Superfrauen 12 – Sport
Superfrauen 13 – Mode und Kosmetik
Superfrauen 14 – Medien und Astrologie

Superfrauen aus dem Wilden Westen

Königinnen der Lüfte von A bis Z
Königinnen der Lüfte in Deutschland
Königinnen der Lüfte in Frankreich
Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland
Königinnen der Lüfte in Europa
Königinnen der Lüfte in Amerika
Königinnen des Tanzes
Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin
Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron
Maria Stuart. Schottlands tragische Königin

Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern (zusammen mit Theo Lederer)
Drei Königinnen der Lüfte in Bayern.
Thea Knorr – Christl-Marie Schultes – Lisl Schwab
(zusammen mit Josef Eimannsberger)
Liesel Bach. Deutschlands erfolgreichste Kunstfliegerin
Melli Beese. Die erste Deutsche mit Pilotenlizenz
Elly Beinhorn. Deutschlands Meisterfliegerin
Marga von Etzdorf. Die tragische deutsche Fliegerin
Thea Knorr. Eine frühe Fliegerin in München
Angelika Machinek. Eine Segelfliegerin der Weltklasse
Thea Rasche. The Flying Fräulein
Wilhelmine Reichard. Die erste Ballonfahrerin
in Deutschland
Hanna Reitsch. Die Pilotin der Weltklasse
Lisl Schwab. Eine Kunstfliegerin
aus den 1930-er Jahren
Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg.
Deutsche Heldin mit Gewissensbissen
Beate Uhse. Deutschlands erste Stuntpilotin
Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere
Rekorde der Urmenschen. Erfindungen, Kunst und Religion
Archaeopteryx. Der Urvogel aus Bayern
Dinosaurier von A bis K
Dinosaurier von L bis Z
Dinosaurier in Deutschland
Dinosaurier in Baden-Württemberg
Dinosaurier in Niedersachsen
Raub-Dinosaurier von A bis Z
Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren
Als Mainz noch nicht am Rhein lag
Der Rhein-Elefant. Das Schreckenstier von Eppelsheim
Krallentiere am Ur-Rhein
Menschenaffen am Ur-Rhein
Säbelzahntiger am Ur-Rhein
Deutschland im Eiszeitalter
Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter
Der Höhlenlöwe
Eiszeitliche Geparde in Deutschland
Eiszeitliche Leoparden in Deutschland
Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland
Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon
Der Höhlenbär
Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden
Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti
Seeungeheuer. Von Nessie
bis zum Zuiyo-maru-Monster

Der Schwarze Peter. Ein Räuber im Hunsrück und Odenwald
Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes
Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball
(zusammen mit Doris Probst)
Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien
(zusammen mit Doris Probst)
Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

Bestellungen bei http://www.grin.com

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Blog berichtet über berühmte Fliegerinnen


















München / Wiesbaden (fliegerinnen) - Zum Stichwort berühmte Flugpioniere fallen einem sofort die Namen Otto Lilienthal und Charles Lindbergh ein. Doch es waren nicht nur Männer, die – teilweise von Neugier und Abenteuerlust getrieben – Luftfahrtgeschichte schrieben. Außer ihnen haben sich erstaunlich viele Frauen als „Königinnen der Lüfte“, hervorgetan.

Der Autor Ernst Probst
Es waren mutige Männer und Frauen, die sich auf ein bis dahin unbekanntes Terrain wagten und mit ihren Leistungen dazu beitrugen, dass sich der Menschheits-Traum vom Fliegen bis hin zur Eroberung des Weltalls erfüllen konnte. In der öffentlichen Wahrnehmung aber stehen vor allem die Männer als Pioniere, die – wie Juri Gagarin oder Neil Armstrong – mit ihren Taten Meilensteine setzten. Die Leistungen vieler wagemutiger Frauen auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrt werden dagegen nur am Rande wahrgenommen.

Dass jene Himmelsstürmerinnen nicht in Vergessenheit geraten, ist auch das Verdienst des Wiesbadener Journalisten Ernst Probst. In zahlreichen Taschenbüchern zeichnet der Autor das Leben vieler Heldinnen der Lüfte in Wort und Bild nach. Das Blog http://fliegerinnen.blogspot.com gibt ihm und all jenen mutigen Frauen eine Plattform.

Für interessierte Leser/innen soll nachfolgend auf einige Werke aus der Feder von Ernst Probst zu diesem Thema hingewiesen werden:

Königinnen der Lüfte von A bis Z
Das sehr umfangreiche Werk stellt auf rund 700 Seiten mehr als 200 Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kossmonautinnen vor und vermittelt umfassend nicht nur Fakten und Stationen aus dem Lebensweg der Himmelsstürmerinnen, sondern würzt das Buch – sehr zum Vergnügen seiner Leser – mit kuriosen Begebenheiten und Anekdoten.

Königinnen der Lüfte in Deutschland
Das Taschenbuch setzt den Fokus auf deutsche Eroberinnen des Himmels. So werden in dem Werk berühmte Luftpionierinnen wie Elly Beinhorn, Käthe Paulus, Thea Rasche, Hanna Reitsch, Christl-Marie Schultes, Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg und Beate Uhse, geborene Köstlin, auf sehr lesenswerte Weise vorgestellt.

Königinnen der Lüfte in Frankreich
Das Taschenbuch porträtiert zahlreiche französische Himmelsstürmerinnen. So unter anderem
Maryse Bastié, die als Fliegerin acht Weltrekorde brach, sowie Elise Garnerin, die als ,,Venus im Ballon" für Aufsehen sorgte. Zusätzlich liefert das Buch in einem umfangreichen Kapitel interessante Daten und Fakten zu den "Königinnen der Lüfte" aus aller Welt.

Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland
In diesem Buch lässt der Autor den Leser an spektakulären Erfolgen und tragischen Unglücksfällen mutiger Fliegerinnen aus Übersee und England teilhaben. So unter anderem im Porträt über die Neuseeländerin Jean Batten, die in den 1930-er Jahren nicht für möglich gehaltene Strecken- und Dauerrekorde im Alleinflug aufstellte.

Königinnen der Lüfte in Europa
Auf rund 450 Seiten erfährt der Leser unterhaltsames aus den Biografien berühmter europäischer Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen. So unter anderem über die Französin Jacqueline Auriol, die als erste Europäerin die Schallmauer durchbrach und ehemals als "schnellste Frau der Welt" galt.

Königinnen der Lüfte in Amerika
Mit Blick über den Atlantik gelingt es dem Autor, Geschichte unterhaltsam, spannend und stets lesenswert zu vermitteln und die Persönlichkeiten der porträtierten Fliegerinnen wie etwa Frances Wilson Grayson und deren tragischen Flug über den Atlantik, oder Pancho Barnes, Amerikas erste Stuntpilotin, ohne jede Patina vor dem geistigen Auge des Lesers erstehen zu lassen.

Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern
Die wegen ihrer Herkunft aus einer Försterfamilie „Förster-Christl“ genannte Christl-Marie Schultes war Bayerns erste Fliegern. Berührend zeichnet Ernst Probst den Lebensweg Schultes nach, die 71jährig verarmt in München starb. Bedauernd konstatiert der Autor: "Ihr Leben böte reichlich Stoff für Romane oder Filme. Bisher ist aber noch nicht einmal eine Straße oder ein Weg zu Ehren der ersten bayerischen Fliegerin benannt worden."

Frauen im Weltall
Im Taschenbuch „Frauen im Weltall“ skizziert Ernst Probst die Biografien berühmter Astronautinnen und Kosmonautinnen. Das 2010 erschienene Werk schildert die Lebenswege von Walentina Tereschkowa, Sally Kristen Ride und Kalpana Chawla, um nur einige zu nennen. Dabei beleuchtet das Taschenbuch nicht nur die strahlenden Erfolge, sondern berichtet auch von tragischen Ereignissen wie dem Absturz der Raumfähre Columbia beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre am 16. Januar 2003.

Mittwoch, 24. November 2010

Christl-Marie Schultes hätte Straßennamen verdient


















Waldmünchen / Bad Heilbrunn (fliegerinnen) – Warum gibt es bisher in ganz Bayern keine Christl-Marie-Schultes-Straße, keinen Christl-Marie-Schultes-Weg und auch keinen Christl-Marie-Schultes-Platz? Diese Frage werfen die Autoren Ernst Probst und Theo Lederer auf, die soeben das Taschenbuch „Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern“ (GRIN Verlag) veröffentlicht haben.

Christl-Marie Schultes (1904-1976) hat 1928 vor so berühmten Frauen wie Liesel Bach, Elly Beinhorn, Vera von Bissing, Hanna Reitsch, Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg und Beate Uhse, geborene Köstlin, das Fliegen gelernt. Wegen ihrer Herkunft aus einer Försterfamilie wurde sie „Förster-Christl“ genannt. In ihrem abenteuerlichen Fliegerleben gab es Höhen und Tiefen.

Maria Rosalia Schultes kam am 6. November 1904 als eines von vier Kindern aus der zweiten Ehe des bayerischen Forstverwalters Otmar Schultes zu Friedensfels mit Theresia Schultes, geborene Koller, in Geigant bei Waldmünchen (Oberpfalz) zur Welt. Ab 1907 lebte die Familie Schultes in Oberenzenau bei Bad Heilbrunn (Oberbayern), wohin der Vater versetzt worden war.

1928 lernte die abenteuerlustige Christl-Marie ohne Wissen ihrer Eltern in Berlin-Staaken das Fliegen. Nach dem so genannten A-Schein erwarb sie bald darauf den Kunstflug-Schein. Mit einer von ihrer Flugschule geliehenen Maschine trat sie bei Flugtagen in der Provinz auf und wurde als erste bayerische Fliegerin umjubelt.

Im März 1929 kaufte Christl-Marie mit finanzieller Unterstützung der Stadt Tölz und ihrer Eltern in England ein eigenes Flugzeug, mit dem sie für Bad Tölz und seinen Bäderbetrieb Reklame fliegen sollte. Diese Maschine wurde am 4. August 1929 auf den Namen „Bad Tölz“ getauft. Damit trat sie neben den deutschen Fliegeridolen Ernst Udet und Gerhard Fieseler im In- und Ausland auf. Allein beim Flugtag in München bestaunten schätzungsweise 50.000 bis 150.000 Zuschauer/innen ihre Flugkünste.

Im Sommer 1930 wurde das Flugzeug „Bad Tölz“ während eines Fluges über dem Fichtelgebirge von einer Gewitterbö zu Boden gerissen und zerschellte. Christl-Marie und ihr Begleiter blieben unverletzt. Bald danach erhielt sie ein zweites Flugzeug namens „Bad Tölz“.

Der Absturz von Christl-Marie im Fichtelgebirge verhinderte ihre geplante Teilnahme am Europa-Flug im Sommer 1930, bei dem sie die einzige deutsche Pilotin gewesen wäre. Nicht zustande kam auch ein für November 1930 geplanter Fernflug nach Japan.

Im Frühjahr 1931 wollte Christl-Marie zusammen mit dem Jungpiloten Gustav Sackmann aus Cannstatt den kühnen Plan eines Fluges um die Welt verwirklichen. Doch die Beiden stürzten am 21. Mai 1931 während eines Unwetters bei einer versuchten Notlandung in Schaibing bei Passau (Niederbayern) ab und wurden schwer verletzt. Bei diesem Unglück verlor Christl-Marie ihr linkes Bein und musste fortan eine Beinprothese tragen.

Ab April 1933 gab Christl-Marie eine eigene Zeitschrift namens „Deutsche Flugillustierte“ heraus. Weil sie nicht der „NSDAP“ beitrat und einen jüdischen Verlobten hatte, wurde sie von den Nazis enteignet. In der Folgezeit wurde sie von der „Gestapo“ überwacht.

Nach dem Tod des deutschen Staatspräsidenten Paul von Hindenburg, der ihr Gönner gewesen war, emigrierte Christl-Marie im August 1934 in die Schweiz, 1936 zunächst nach Spanien, wo bald der Bürgerkrieg ausbrach, dann nach Portugal und schließlich nach Frankreich.

In Frankreich half Christl-Marie armen Kindern und Verfolgten, bis man sie verhaftete und ins Internierungslager Brens brachte. Nach 14 Monaten in diesem Lager wurde sie 1942 nach Deutschland deportiert, kam ins KZ Ravensbrück, wurde aber dank der Hilfe eines offenbar in sie verliebten SS-Mannes wieder freigelassen. Ihre Arbeit in der Flugzeugindustrie verlor sie im März 1943 wegen „politischer Unzuverlässigkeit“.

Im Frühjahr 1944 kritisierte Christl-Marie vor dem Postamt in Bad Tölz und anschließend bei der Fahrt von Bad Tölz nach Bad Heilbrunn im vollbesetzten Omnibus die „Nazis“ und forderte Soldaten dazu auf, nicht mehr in den Krieg zu ziehen. Danach irrte sie in Deutschland umher, ehe sie sich im Oktober 1944 freiwillig den Behörden stellte.

Dass Christl-Marie nicht wegen Wehrkraftzersetzung hingerichtet wurde, verdankte sie den Amerikanern, die am 1. Mai 1945 mit Panzern in den Gefängnishof von München-Stadelheim rollten. Christl-Marie hat sich auch nach dem Zweiten Weltkrieg immer wieder für andere Menschen eingesetzt. Zum Beispiel für deutsche Kriegsgefangene oder für Erdbebenopfer in Marokko.

Am 9. März 1976 starb Christl-Marie Schultes im Alter von 71 Jahren verarmt und vergessen in München. Ihr abenteuerliches Leben böte reichlich Stoff für Romane oder Filme, meinen die Autoren Ernst Probst, ein gebürtiger Bayer aus Wiesbaden, und Theo Lederer aus Bad Heilbrunn. Beide treten dafür ein, dass die Leistungen der ersten bayerischen Pilotin, die sich mit ihrer „reichen Phantasie“ manchmal schadete, endlich gebührend gewürdigt werden.

Eine Kurzbiografie von Christl-Marie Schultes findet man auch in den Taschenbüchern „Königinnen der Lüfte von A bis Z“, „Königinnen der Lüfte in Deutschland“ und „Königinnen der Lüfte in Europa“ von Ernst Probst sowie „Drei Königinnen der Lüfte in Bayern“ von Ernst Probst und Josef Eimannsberger (München).

Freitag, 19. November 2010

Leseprobe aus dem Taschenbuch über die erste Fliegerin in Bayern


















Waldmünchen / Bad Heilbrunn (fliegrinnen) – Die Buchsuche von „Google“ macht es möglich: Wer sich über das Taschenbuch „Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern“ einen ersten Eindruck verschaffen will, findet unter der Internetadresse http://books.google.de/books?id=r0DftJys1iEC&printsec=frontcover&dq=Christl-Marie+Schultes&hl=de&ei=mtbmTP-lIZ2N4gbF0oX5Ag&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CCwQ6AEwAA#v=onepage&q&f=false eine Leseprobe aus diesem 264-seitigen Werk.

Inhalt des Taschenbuches „Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern“

Eine tragische Heldin des 20. Jahrhunderts wird in dem Taschenbuch „Christl Marie-Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern“ (GRIN Verlag, München) von Ernst Probst und Theo Lederer in Wort und Bild vorgestellt. Christl-Marie Schultes (1904-1976), geboren in Waldmünchen und aufgewachsen in Bad Heilbrunn, war in den 1930-er Jahren eine der bekanntesten Kunstfliegerinnen in Deutschland. Wegen des Berufes ihres Vaters nannte man sie „Förster-Christl“. Ihr Stern am Fliegerhimmel verblasste 1931 nach einem Absturz unweit von Passau zu Beginn eines Weltfluges, bei dem sie ihr linkes Bein verlor. 1933 gründete sie die „Deutsche Flugillustrierte“, wurde aber bald danach enteignet und emigrierte 1934. In Frankreich half sie vielen Kindern und Verfolgten und kam in ein Internierungslager. 1945 drohte ihr wegen mutiger politischer Äußerungen in Deutschland die Todesstrafe. 1976 starb sie verarmt und vergessen in München. Bisher sind keine Straßen oder Plätze nach ihr benannt. Das abenteuerliche Leben der „Förster-Christl“ böte Stoff für Romane und Filme. Der Autor Ernst Probst wurde 1946 in Neunburg vorm Wald geboren und lebt heute in Wiesbaden.

Bestellungen des Taschenbuches „Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern“ bei:
http://www.libri.de/shop/action/productDetails/13415863/ernst_probst_theo_lederer_christl_marie_schultes_die_erste_fliegerin_in_bayern_3640726251.html

Donnerstag, 4. November 2010

Angelika Machinek. Eine Segelfliegerin der Weltklasse

Wiesbaden (internet-zeitung) - Eine der besten Segelfliegerinnen der Welt war die erfahrene deutsche Fluglehrerin für Segelflug, Motorflug, Ultraleichtflug und Ballonflug, Dr. Angelika Machinek (1956–2006). Fünf Titel als Deutsche Segelflugmeisterin, zahlreiche Medaillen bei internationalen Segelflug-Meisterschaften sowie viele Segelflug-Weltrekorde krönten ihre fliegerische Karriere. Ihr Lebensmotto hieß: „Es ist ein grenzenloses Glück, die Welt von oben sehen zu dürfen“. Die Kurzbiografie „Angelika Machinek. Eine Segelfliegerin der Weltklasse“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr Leben, das jäh mit einem Absturz endete.

Bestellungen der 33-seitigen Broschüre „Angelika Machinek – Eine Segelfliegerin der Weltklasse“ bei:
http://www.grin.com/e-book/159195/angelika-machinek-eine-segelfliegerin-der-weltklasse

Montag, 25. Oktober 2010

Tragische Heldin des 20. Jahrhunderts


















Bad Heilbrunn (fliegrinnen) – Eine tragische Heldin des 20. Jahrhunderts wird in dem Taschenbuch „Christl Marie-Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern“ (GRIN Verlag) des Autors Ernst Probst aus Wiesbaden und des Luftfahrthistorikers Theo Lederer aus Bad Heilbrunn in Wort und Bild vorgestellt. Christl-Marie Schultes (1904-1976), geboren in Waldmünchen und aufgewachsen in Bad Heilbrunn, war in den 1930-er Jahren eine der bekanntesten Kunstfliegerinnen in Deutschland. Wegen des Berufes ihres Vaters nannte man sie „Förster-Christl“. Ihr Stern am Fliegerhimmel verblasste 1931 nach einem Absturz unweit von Passau zu Beginn eines Weltfluges, bei dem sie ihr linkes Bein verlor. 1933 gründete sie die „Deutsche Flugillustrierte“, wurde aber bald danach enteignet und emigrierte 1934. In Frankreich half sie vielen Kindern und Verfolgten und kam in ein Internierungslager. 1945 drohte ihr wegen mutiger politischer Äußerungen in Deutschland die Todesstrafe. 1976 starb sie verarmt und vergessen in München. Bisher sind keine Straßen oder Plätze nach ihr benannt. Das abenteuerliche Leben der „Förster-Christl“ böte Stoff für Romane und Filme.

Bestellungen von „Christl Marie-Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern“ bei:

http://www.grin.com/e-book/159290/christl-marie-schultes-die-erste-fliegerin-in-bayern

Dienstag, 19. Oktober 2010

Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern


















München / Wiesbaden (fliegerinnen) – Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ ist der Titel „Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern“ als E-Book im PDF-Format erhältlich. Autoren der reich bebilderten Biografie sind Ernst Probst aus Wiesbaden und Theo Theo Lederer aus Bad Heilbrunn. Dieser Titel umfasst 256 Seiten und kann bei „GRIN“ unter der Adresse http://www.grin.com/e-book/159290/christl-marie-schultes-die-erste-fliegerin-in-bayern für 17,99 Euro als E-Book gekauft werden. Das gedruckte Taschenbuch ist in Vorbereitung.

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Inhalt von „Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern“:

Christl-Marie Schultes (1904–1976) war eine tragische Heldin des 20. Jahrhunderts. Sie kam in Geigant bei Waldmünchen (Oberpfalz) zur Welt und wuchs in Oberenzenau bei Bad Heilbrunn (Oberbayern) auf. 1928 wurde sie die erste bayerische Fliegerin, verlor 1931 beim Absturz zu Beginn eines geplanten Weltfluges ihr linkes Bein, gründete 1933 in Berlin die „Deutsche Flugillustrierte“ und wurde von den „Nazis“ enteignet, weil sie tapfer zu ihrem jüdischen Verlobten hielt. Als Emigrantin gründete sie in Frankreich die „Internationale Fliegerhilfe“, wurde zur Wohltäterin für Kinder in Nizza, versorgte Judenlager in Frankreich, brachte Verfolgte über die Grenze, wurde in Nizza verhaftet, ins Internierungslager Brens eingesperrt, in Paris deportiert, in Deutschland zum Tode verurteilt und 1945 in letzter Minute von den Amerikanern in München befreit. Christl-Marie hatte Umgang mit vielen bedeutenden Persönlichkeiten. Ihr großer Mut, ihre selbstlose Hilfe für Menschen in Not und ihre „rege Phantasie“ brachten sie oft in Schwierigkeiten. Eine wichtige Rolle im Leben der kinderlosen „Förster-Christl“ spielte ihr Foxterrier, dem sie in ihrem Taschenbuch „KZ-Hund Muggi“ ein literarisches und bewegendes Denkmal setzte. Autoren des Taschenbuches „Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern“ sind der Journalist Ernst Probst aus Wiesbaden und der Luftfahrthistoriker Theo Lederer aus Bad Heilbrunn. Das Werk ist Christl-Marie Schultes und zwei ihrer in Schongau lebenden Verwandten gewidmet. Ihr Neffe Otto Bauer sen. und ihr Großneffe Otto Bauer jun. haben mit wertvollen Auskünften und zahlreichen Abbildungen maßgeblich zum Gelingen dieser Biografie beigetragen.

Dienstag, 5. Oktober 2010

E-Book über die Fliegerin Margret Fusbahn


















Wiesbaden (fliegerinnen) - Ein bekanntes Fliegerehepaar in den 1930-er Jahren waren Margret Fusbahn (1907–2001), geborene Billwiller, und ihr Ehemann Dr. phil. Ludwig Werner Fusbahn. Das „fliegende Ehepaar“ beteiligte sich an zahlreichen Flugtagen und Wettbewerben, stellte zusammen den Internationalen Höhenrekord für Leichtflugzeuge der Klasse C auf und unternahm abenteuerliche Langstreckenflüge bis nach Afrika. Die Kurzbiografie „Margret Fusbahn und Ludwig Werner Fusbahn. Das fliegende Ehepaar“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr Leben.

Das E-Book „Margret Fusbahn und Ludwig Werner Fusbahn. Das fliegende Ehepaar“ ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen und unter der Internetadresse http://www.grin.com/e-book/158423/margret-fussbahn-und-ludwig-werner-fusbahn für 3,99 Euro erhältlich. Bei „GRIN“ kann man unter der Internetadresse http://www.grin.com/search?searchstring=Fliegerinnen&field=data zahlreiche Taschenbücher, Broschüren und E-Books über berühmte Fliegerinnen finden.

Ernst Probst veröffentlichte 2010 die Taschenbücher „Königinnen der Lüfte in Deutschland“, „Königinnen der Lüfte in Frankreich“, „Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland“, „Königinnen der Lüfte in Europa“, „Königinnen der Lüfte in Amerika“, „Königinnen der Lüfte von A bis Z“, „Drei Königinnen der Lüfte in Bayern“ sowie „Frauen im Weltall“.

Von 1986 bis 2010 hat der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Der Rhein-Elefant, Höhlenlöwen, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Der Höhlenbär

Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur

Kryptozoologie: Affenmenschen, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Seeungeheuer

Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Pocahontas. Die Indianer-Prinzessin aus Virginia, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

Montag, 27. September 2010

Blog über die erste Fliegerin in Bayern: Christl-Marie Schultes


















Waldmünchen / Bad Heilbrunn (fliegerinnen) - Das "Christl-Marie Schultes-Blog" informiert über die erste bayerische Fliegerin Christl-Marie Schultes (1904-1976), eigentlich Maria Rosalia Schultes. Sie kam 1904 in Geigant bei Waldmünchen (Oberpfalz) zur Welt und wuchs ab 1907 in Oberenzenau bei Bad Heilbrunn (Oberbayern) auf. 1928 lernte sie als erste Frau aus Bayern das Fliegen. Wegen ihrer Herkunft aus einer Försterfamilie wurde sie oft "Förster-Christl" genannt. Das Leben von Christl-Marie verlief abenteuerlich und bietet für Romane und Filme reichlich Stoff. Sie war eine der ersten Fliegerinnen in Deutschland.

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Literatur:

Ernst Probst: Königinnen der Lüfte in Deutschland, München 2010
http://www.grin.com/e-book/155107/koeniginnen-der-luefte-in-deutschland

Ernst Probst: Königinnen der Lüfte in Europa, München 2010
http://www.grin.com/e-book/156637/koeniginnen-der-luefte-in-europa

Ernst Probst: Königinnen der Lüfte von A bis Z, München 2010
http://www.grin.com/e-book/153394/koeniginnen-der-luefte-von-a-bis-z

Ernst Probst / Josef Eimannsberger: Drei Königinnen der Lüfte aus Bayern. Thea Knorr - Christl-Marie Schultes - Lisl Schwab, München 2010
http://www.grin.com/e-book/155490/drei-koeniginnen-der-luefte-in-bayern

Ernst Probst / Theo Lederer: Christl-Marie Schultes. Die erste bayerische Fliegerin, München 2010 (in Vorbereitung)

Mittwoch, 22. September 2010

Fliegen erschien Vera von Bissing als das Schönste














Frankfurt am Main / München / Wiesbaden (fliegerinnen) – Eine der besten und erfolgreichsten deutschen Kunstfliegerinnen aus den 1930-er Jahren kam zu neuen literarischen Ehren: Die Pilotin Vera von Bissing (1906–2002) wird in drei Taschenbüchern des Wiesbadener Autors Ernst Probst mit je einer Kurzbiografie in Wort und Bild vorgestellt: Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte von A bis Z.

Vera von Bissing kam am 23. Oktober 1906 als Tochter einer begüterten adligen Offiziersfamilie in Frankfurt am Main zur Welt, die bis 1918 in Mühlhausen im Elsass lebte. Ihre Ausbildung zur Pilotin schloss sie im Januar 1930 in Frankfurt-Rebstock ab. Sie beherrschte als erste Frau den Looping nach vorn, der als sehr anstrengende Kunstflugfigur gilt. Ihr erschien das Fliegen als „das Schönste, was es auf der Welt gibt“. Am 15. Juni 2002 ist sie im Alter von 95 Jahren in Eschwege gestorben.

Die drei Taschenbücher, in denen das abwechslungsreiche Leben der Vera von Bissing geschildert wird, sind bei GRIN Verlag für akademische Texte (München) erschienen. Dort ist auch ein E-Book im PDF-Format erhältlich: Vera von Bissing. Eine Kunstfliegerin der 1930-er Jahre. Bestellung des E-Books bei:
http://www.grin.com/e-book/145506/vera-von-bissing

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Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Der Rhein-Elefant, Höhlenlöwen, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Der Höhlenbär

Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur

Kryptozoologie: Affenmenschen, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Seeungeheuer

Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Pocahontas. Die Indianer-Prinzessin aus Virginia, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

Montag, 20. September 2010

Christl-Marie Schultes: Die erste bayerische Fliegerin


















Christl-Marie Schultes (1904-1976, geborene Maria Rosalia Schultes, war die erste bayerische Pilotin. Wegen ihrer Herkunft aus einer Försterfamilie wurde sie „Förster-Christl“ genannt. In ihrem abenteuerlichen Fliegerleben gab es Höhen und Tiefen.

Maria Rosalia Schultes kam am 6. November 1904 als eines von vier Kindern aus der zweiten Ehe des bayerischen Forstverwalters Otmar Schultes zu Friedensfels mit Theresia Schultes, geborene Koller, in Geigant bei Waldmünchen (Oberpfalz) zur Welt. Ab 1907 lebte die Familie Schultes in Oberenzenau bei Bad Heilbrunn (Oberbayern), wohin der Vater versetzt worden war.

1928 lernte die abenteuerlustige Christl-Marie ohne Wissen ihrer Eltern in Berlin-Staaken das Fliegen. Nach dem so genannten A-Schein erwarb sie bald darauf den Kunstflug-Schein. Mit einer von ihrer Flugschule geliehenen Maschine trat sie bei Flugtagen in der Provinz auf und wurde als erste bayerische Fliegerin umjubelt.

Im März 1929 kaufte Christl-Marie mit finanzieller Unterstützung der Stadt Tölz und ihrer Eltern in England ein eigenes Flugzeug, mit dem sie für Bad Tölz und seinen Bäderbetrieb Reklame fliegen sollte. Diese Maschine wurde am 4. August 1929 auf den Namen „Bad Tölz“ getauft. Damit trat sie neben den deutschen Fliegeridolen Ernst Udet und Gerhard Fieseler im In- und Ausland auf. Allein beim Flugtag in München bestaunten schätzungsweise 50.000 bis 150.000 Zuschauer/innen ihre Flugkünste.

Im Sommer 1930 wurde das Flugzeug „Bad Tölz“ während eines Fluges über dem Fichtelgebirge von einer Gewitterbö zu Boden gerissen und zerschellte. Christl-Marie und ihr Begleiter blieben unverletzt. Bald danach erhielt sie ein zweites Flugzeug namens „Bad Tölz“.

Der Absturz von Christl-Marie im Fichtelgebirge verhinderte ihre geplante Teilnahme am Europa-Flug im Sommer 1930, bei dem sie die einzige deutsche Pilotin gewesen wäre. Nicht zustande kam auch ein für November 1930 geplanter Fernflug nach Japan.

Im Frühjahr 1931 wollte Christl-Marie zusammen mit dem Jungpiloten Gustav Sackmann aus Cannstatt den kühnen Plan eines Fluges um die Welt verwirklichen. Doch die Beiden stürzten am 21. Mai 1931 während eines Unwetters bei einer versuchten Notlandung in Schaibing bei Passau (Niederbayern) ab und wurden schwer verletzt. Bei diesem Unglück verlor Christl-Marie ihr linkes Bein und musste fortan eine Beinprothese tragen.

Ab April 1933 gab Christl-Marie eine eigene Zeitschrift namens „Deutsche Flugillustierte“ heraus. Weil sie nicht der „NSDAP“ beitrat und einen jüdischen Verlobten hatte, wurde sie von den Nazis enteignet. In der Folgezeit wurde sie von der „Gestapo“ überwacht.

Nach dem Tod des deutschen Staatspräsidenten Paul von Hindenburg, der ihr Gönner gewesen war, emigrierte Christl-Marie im August 1934 in die Schweiz, 1936 zunächst nach Spanien, wo bald der Bürgerkrieg ausbrach, dann nach Portugal und schließlich nach Frankreich.

In Frankreich half Christl-Marie armen Kindern und Verfolgten, bis man sie verhaftete und ins Internierungslager Brens brachte. Nach 14 Monaten in diesem Lager wurde sie 1942 nach Deutschland deportiert, kam ins KZ Ravensbrück, wurde aber dank der Hilfe eines offenbar in sie verliebten SS-Mannes wieder freigelassen. Ihre Arbeit in der Flugzeugindustrie verlor sie im März 1943 wegen „politischer Unzuverlässigkeit“.

Im Frühjahr 1944 kritisierte Christl-Marie vor dem Postamt in Bad Tölz und anschließend bei der Fahrt von Bad Tölz nach Bad Heilbrunn im vollbesetzten Omnibus die „Nazis“ und forderte Soldaten dazu auf, nicht mehr in den Krieg zu ziehen. Danach irrte sie in Deutschland umher, ehe sie sich im Oktober 1944 freiwillig den Behörden stellte.

Dass Christl-Marie nicht wegen Wehrkraftzersetzung hingerichtet wurde, verdankte sie den Amerikanern, die am 1. Mai 1945 mit Panzern in den Gefängnishof von München-Stadelheim rollten. Christl-Marie hat sich auch nach dem Zweiten Weltkrieg immer wieder für andere Menschen eingesetzt. Zum Beispiel für deutsche Kriegsgefangene oder für Erdbebenopfer in Marokko.

Am 9. März 1976 starb Christl-Marie Schultes im Alter von 71 Jahren verarmt und vergessen in München. Ihr Leben böte reichlich Stoff für Romane oder Filme. Bisher ist aber noch nicht einmal eine Straße oder ein Weg zu Ehren der ersten bayerischen Fliegerin benannt worden.

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Literatur über Christl-Marie Schultes

Ernst Probst / Josef Eimannsberger: Drei Königinnen der Lüfte aus Bayern, München 2010
http://www.grin.com/e-book/155490/drei-koeniginnen-der-luefte-in-bayern

Ernst Probst: Königinnen der Lüfte von A bis Z, München 2010
http://www.grin.com/e-book/153394/koeniginnen-der-luefte-von-a-bis-z

Ernst Probst: Königinnen der Lüfte in Europa, München 2010
http://www.grin.com/e-book/156637/koeniginnen-der-luefte-in-europa

Ernst Probst: Königinnen der Lüfte in Deutschland, München 2010
www.grin.com/e-book/155107/koeniginnen-der-luefte-in-deutschland